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haus

 

 

das haus

denkst du auch
noch gelegentlich an
das haus
welches wir einst gefunden
und dessen tür aufgestossen haben
doch diese tür schloss sich wieder
tag für tag stand und stehe ich
vor des hauses verschlossener tür
und sehne mich nach dem schlüssel
doch ist er verborgen
tief vergraben
tag für tag stehe ich an dem haus
voller sehnsucht
schaue durch die trüben fenster
nur wenig licht dringt ein
die einrichtung ist spärlich
die wenigen möbel verhangen
als liege es in einem tiefen schlaf
rosengewächse ranken empor
an den mauern
an den pforten
an den fenstern
zerreissen mich mit ihren dornen
wenn ich mich dem haus nähere
doch die sehnsucht zieht mich
magisch an dieses haus
ein jedes andere haus
ist dunkel für mich
ist unwirtlich
und kalt
und
leer